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Unsere
Präsentationsidee
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Von Sommer 2003 bis zum Jahreswechsel 2003/2004 gab es an unserer Schule echte Weltraum-begeisterung. Denn in den Zeitschriften, im Fernsehen und im Internet tauchten immer mehr Beiträge über den Mars auf. Und die Vermutungen darüber, ob es Leben auf dem Mars gibt, häuften sich. Außerdem wurde über den Wettlauf zwischen Europa und den USA berichtet. Wer wird mit seinen Marssonden erfolgreicher sein? Gleichzeitig wurde in den heißen Sommernächten der rote Planet am Himmel immer größer und leuchtender. In dieser Zeit dachten wir in unserer Multimedia- und Homepage darüber nach, womit wir uns beim Join-Multimedia-Wettbewerb beschäftigen sollten. Wir hatten das Thema "Schule und Wissen" gewählt und suchten nach Möglichkeiten für ein Projekt, in dem wir selbst bauen und experimentieren, filmen, fotografieren, zeichnen und schreiben konnten.
Zum Mars fliegen können wir nicht. Aber Raketentechnik ausprobieren können wir. Im Physik-/Chemie-Raum, im Internet und im Schulbuch fanden wir Material, Bauanleitungen, Tipps und Hintergrund-informationen. Nun ging alles wie von selbst: Aufbauen, testen, filmen, fotografieren, beschreiben: Erst die Streichholzraketen, dann die Wasserrakete, schließlich das Rattenfallen-Schleudermobil. Beim Nachforschen hatten wir schnell herausgefunden, dass Raketenantrieb heißt: Antrieb durch Rückstoß. Denn im Weltraum - unterwegs zwischen den Planeten - gibt es nichts, an dem ein Fahrzeug sich abstoßen, hindurchziehen oder entlangziehen kann. Es gibt keinen Untergrund, kein Wasser, keine Luft. Wir haben uns vorgenommen, einen Rückstoßmotor mit Gasausstoß (Streichholzrakete), einen mit Flüssigkeitsausstoß (Wasserrakete) und einen mit Ausstoß von festem Material (Rattenfallen-Schleuder) zu testen. Unsere Erlebnisse und Ergebnisse findet ihr in dieser interaktiven Projektdokumentation. Wir haben ihr den Titel "Raketen, Rückstoß, Rattenschleuder" gegeben, weil wir hoffen, dass diese Formulierung neugierig macht! Die Bilder auf dieser Seite haben wir im Internet gefunden. Ebenso die Hintergrundmusik, die von Gustav Holst komponiert wurde. Das Stück heißt "Mars, der Kriegsbringer" und ist Teil der Suite "Die Planeten". Wir wissen nicht, ob die Bilder und die Musikaufnahme durch das Copyright geschützt sind! |